Berichte Saison 08/09
"na wenn wir schon einmal ein 3er-K.O.-Turnier spielen, dann richtig!"
Abfahrt in Uzwil: Freitag, 06.45Uhr
Wir starteten am Freitagmorgen gleich gegen eine Knacknuss; Das Team Lettland spielte gut mit und wir wehrten uns so gut es möglich war. Nach der Halbzeit allerdings konnten wir davonziehen und sicherten uns den Startsieg. (- noch 3 Leben)
Am Freitagnachmittag spielten wir gegen Dübendorf (SCL-A Team). Skip Rolf Bruggmann entschied sich dafür, beim Gegner mitzuspielen und so war unsere Gegenwehr sehr bescheiden.
Nach 6 Ends hatten wir genug gesehen und gingen etwas gefrustet zum Aperos. (- noch 2 Leben)
Gemütlich im 2h-Takt spielten wir um 18.00 Uhr gegen die Einheimischen Berner. Endlich wussten wir nun auch wie Greenfield so aussieht. Wir hatten keine Mühe und spielten uns zum 2:8 Sieg. (- noch 2 Leben)
Schon etwas Müde vom Tag gingen wir am Abend zum Pastaplausch. Da wir nach dem Sieg gegen Bern in der B-Road spielten, mussten wir bereits um 08.00 Uhr am Samstagmorgen antraben. Gegen die Deutschen Jungs aus Riessersee spielten wir noch ein Stück besser als am Freitag. Die Partie verlief sehr ausgeglichen und spannend. Das Zusatzend war dann eine logische Schlussfolge; der Skip der Deutschen legte seinen letzten Stein in den 4 Fuss. Skip Rolf Bruggmann hatte ebenfalls diese Absicht, doch der Stein curlte von Beginnweg zu stark. (- noch 1 Leben)
Tja, dachten wir; machen wir ein Päuschen und stärken uns für die nächste Partie. Die Pause daurte ca. 10min!
Wir sagten uns; zu verlieren haben wir nichts mehr! Und wenn wir rausfielen bleibt da noch ein ganzer Sonntag zur Erholung. Baden Regio war also das nächste Team auf der Liste. Man spürte bei allen die Müdigkeit. Baden spielte in etwa so wie wir gegen Dübendorf. nach 4 Ends war die Partie gelaufen. (- noch 1 Leben)
Dann hatten wir wenigstens bis 18.00 Uhr Pause. Genügend Zeit für ein Nachmittagsschläfchen.
St. Galler Bär vs. Adelboden 3. Nach dem ersten End stand es 0:4 für die Oberländer. Wir rannten bis zum Schluss dieser 4er-Hütte hinterher. Erst mit dem letzten Stein konnten wir die Partie für uns entscheiden. (- noch 1 Leben)
"Jaja, wir kommen gleich!", denn wir mussten gleich nocheinmal spielen. Die Hamburger waren bereits am einsliden als wir zum Aperos stossten. Spätestens ab jetzt spielten wir hochklassig. Hamburg war ein ebenbürdiger Gegner. Vielleicht auch durch die Müdigkeit waren wir sehr geduldig und lauerten auf unsere Chancen. 7:2 am Ende. (- immernoch 1 Leben)
Mit diesem Sieg konnten wir uns für das 1/4 Finale Qualifizieren. Die Holländer, unsere nächster Gegner, zeigte das ganze Turnier eine gute Leistung und wir mussten einen Exploit zeigen. Das mit Abstand beste Spiel von uns! Wir schätzen unsere Quoten auf Durchschnittlich über 90%.
Trotzdem, das Spiel war äusserst ausgeglichen. In End 7 und 8 räumten wir suverän ab und Holland gingen die Steine aus. 2:5 Sieg und Halbfinals, wer hätte das Gedacht? Roger Engler (alias MZ) wollte ständig wissen wann die Züge ab Bern HB fahren. Auch Röno und die anderen waren "überarbeitet." (ach ja, da fehlt noch was, immernoch 1 Leben, man hat ja schliesslich nur 1!)
1/2 Final: das 9. Spiel gegen ein A/B-Quali Team; Langenthal Appatrade
Die gemütlichen Berner waren von Beginn weg ungemütlich und wir reagierten von End zu End in immer schlimmeren Notlagen. 3:0 Führung nach 4 Ends...war das der Bruch? Auch hier wurde eine alte Stärke unseres Teams geweckt. "Aus der Not eine Tugend machen", das mit der neu erlernten Fähigkeit Geduld paaren und es kommt gut. Wir konnten ein 3er-Haus schreiben und waren somit wieder in der Partie. Im 8. End mussten wir 2 Steine schreiben um die Partie zu gewinnen. Jetzt drehte das Machtverhältnis. Für mich der Spielentscheidende Stein; Ein duoble-promotion-take out über eine Doppelguard von Clee. Mit dem letzten Stein musste Skip Rolf Bruggmann noch einen halboffenen Take Out zum Sieg spielen. Der Stein curlte die entscheidenden 2cm und so war es wie es kommen musste; Finale am GP Bern!!
Gegen Zug spielten wir ebenfalls sehr gut. Bis zum letzten Stein mussten die Zuger vollkonzentriert spielen. Trotzdem war der Sieg für Zug verdient da wir etwas ungenauer und vorallem glückloser spielten. Herzliche Gratulation an Skip Hess und seiner Truppe!
Wenn es etwas zu sagen gab, dann einzig die Tatsache das der Final auf dem "schlechten" Rink 5 (wenig curl, unterschiedliche Steine) stattfand. Egal, wir waren glücklich, zufrieden und...
da war doch noch ein weiteres Gefühl...hmmm. Aha logisch, topfit! :-)
Ankunft in Uzwil: Sonntag, 19.00 Uhr
10 Spiele, 20h Eiszeit in 3 Tagen, davon 2 mal das Pech hintereinander spielen zu müssen, ja wir waren froh das uns das letzten Leben genommen wurde. "Wir wollten doch nur 4-5 spielen um im Training zu bleiben!?", am nächsten Weekend werden wir uns nach 5 Spielen fragen; "was? schon fertig?"
Ein grosses Merci
Lead René "Rönu","Renault" Scheidegger mit seiner genialen Länge
Second Roger "Rotscher", "MZ" Engler mit seinen ZZ-Take Out`s
Third Clemens "Clee","Schnäppli" Scherrer mit seiner Feuerwehrmann-Position
und Rolf "Röfe","hoffentlich keine Montagstelefone da keine Stimme" Bruggmann
und Fabian Bock, "üsere Pirat" welcher sicher vor dem PC nochmehr Nerven brauchte